Ford
Freie Fahrt nur mit Filter!
Umweltsünder müssen draußen bleiben – in vielen deutschen Großstädten gibt es nur noch mit der Feinstaubplakette freie Fahrt bis ins Zentrum. Und die bekommt nur, wer einen Diesel mit Rußpartikelfilter fährt oder seinen PKW entsprechend nachrüstete. Um sicher zu gehen, dass Dieselfahrzeuge von ihren Besitzern rechtzeitig dieser "Frischluftkur" unterzogen wurden, entwickelte Ogilvy PR im Auftrag der Ford Service Gesellschaft eine Guerilla-Kampagne, die sündigen Autofahrern ihre Grenzen aufzeigte.
"Nachrüsten oder laufen" – so oder so ähnlich lauteten die Schilder, mit denen die "Partikel-Tramper" pünktlich zu Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs an den Knotenpunkten der Umweltzonen deutscher Metropolen auf die Dringlichkeit hinwiesen, den eigenen PKW mit einem Rußpartikelfilter auszustatten. Mit dem Ziel, nicht nur die öffentliche Diskussion über die Feinstaubbelastung anzuregen, sondern Ford als verantwortungsbewussten und serviceorientierten Automobilkonzern zu positionieren, gingen die Tramper in Städten wie Berlin, Köln oder München auf die Straße. Begleitet von einem überdimensionalen "Rußpartikel" machten sie den Berufspendlern unmissverständlich klar, welche Konsequenzen das Fahren ohne Dieselpartikelfilter hat: den Ausschluss aus dem Stadtzentrum, Luftverschmutzung, Inflexibilität und weniger Komfort.
Umgesetzt wurden die Guerilla-Aktionen in exklusiver Kooperation mit den jeweils führenden lokalen Radiosendern und Printmedien der Städte, in denen die Partikel-Tramper Station machten. Nachrüsten, weiterfahren, durchatmen – die PR-Kampagne brachte den neuen Dieselpartikelfilter von Ford ins Gespräch. Innerhalb von nur drei Monaten generierten die ungewöhnlichen Guerilla-Maßnahmen eine Printauflage von über 1,6 Millionen und erreichten 1 Million Radiozuhörer. Im gleichen Zeitraum verzeichnete die Online-Berichterstattung über 35 Millionen Page Impressions.
